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Figuren und Ensembles in grotesken Situationen, heikle Momente und abwegige Gedanken. Dies festzuhalten, den Kern einer Situation offen zulegen, ist es was die Malerin fasziniert, wobei in einigen Arbeiten auch die ironische Auseinandersetzung mit Themen der deutschen Geschichte Beachtung findet.
Seit Ende 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit experimenteller Figuration und der Suche nach neuen Ausdrucksformen, wobei die steigende Diskrepanz zwischen zunehmend technisierter Kommunikation, daraus resultierender virtueller Scheinwelten und der wahrgenommenen Realität mit in diese Arbeiten einfließt, die dennoch autonom bleiben.
Figunetik entsteht aus dieser Suche und dem Festhalten des Momentes der Vermischung von abstrakter und figurativer Darstellung als dynamischer Erweiterung figurativer Ausdruckselemente.
Die Auslotung des Spannungsfeldes innerhalb experimenteller figurativer Darstellung und Formenerweiterung zeigt auch eine Umkehrung von der Wahrnehmung zur Darstellung.
"Kunst ist für mich keine Therapie", sagt die Malerin. "Mich interessiert es, Gedachtes und Erlebtes so umzusetzen, dass es den Betrachter festhält und ihm einen zusätzlichen Blickwinkel auf dessen eigenes Denken öffnet."
(Galerie Vinogradov. Internationale Kunst in Berlin.)
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